nahwärme-west.berlin

Unser Quartier heizt voraus

Der AK Energie der Siedlervereine Eichkamp und Heerstraße will 2021/22 eine Genossenschaft gründen: die Nahwärme West eG. Wir wollen mit Unterstützung des Sanierungsmanagements und des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf eine zu 100 Prozent regenerative Wärmeversorgung bauen. Warum? Weil niemand anderes uns derzeit mit regenerativer Wärme zum bestmöglichen Preis versorgen kann. Deswegen machen wir die Energiewende selbst!

Die Investition in eine
zukunftsfähige CO2- freie
Nahwärmeversorgung
liegt mir am Herzen. Uli

Wir brauchen: Euch!

Wir brauchen insgesamt 150 Haushalte im Eichkamp, die mitmachen. Es geht auch mit weniger Teilnehmenden, aber dann wird es teurer.
Auf diesen Seiten werben wir für eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft Nahwärme-West eG und für einen Wärmenetzanschluss.
Der AK Energie arbeitet mit vielen starken Partner*innen zusammen: Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf unterstützt das Projekt seit 2019 und hat u.a. die Konzepterarbeitung für dieses Projekt finanziert. Auch die Schulen werden Wärme von der Genossenschaft beziehen. Das Ingenieurbüro DME Consult aus Rosenheim ist der technisch-planerische Partner der Umsetzung.

Was haben wir vor

Ein genossenschaftliches Nahwärmenetz!

Intelligente Technik
für nachbarschaftliche
Wärme. Marcus

Ein erster Bauabschnitt ist für 2024 im Eichkamp mit ca. 150 Anschlussnehmern plus Schulen geplant. Die Wärme ist zu 100 % regenerativ (70 % Luft-Wasser-Wärmepumpe, 30 % Biomasse). Es wird ein Niedertemperaturnetz sein (Vorlauftemperatur 73°, im Sommer 65°). Zusätzlich wird selbst produzierter Solarstrom genutzt. Das ist ein einmalig innovatives Energieprojekt im Gebäudebestand.

Förderung

Das Projekt wird nach dem Bundesprogramm effiziente Wärmenetze gefördert (derzeit auch „Wärmenetze 4.0“ genannt). Das BEW wird gerade novelliert, unser Netz ist aber in jedem Fall förderfähig.
Wer eine Ölheizung austauscht, erhält zusätzliche Förderung.

Nachhaltig:
Enkeltauglich heißt zukunftsfähig

Wir möchten das Quartier enkeltauglich machen. Denn unsere Kinder und Enkel würden Nahwärme wählen.

Ökologisch

Unsere Nahwärme ist zu 100 % Prozent regenerativ und spart gegenüber dem jetzigen Zustand 98% Prozent CO2. Das sind 1000 t CO2 jährlich. Die Nahwärme West eG i.Gr. will schon heute in die Wärmezukunft investieren – von Anfang an wird mit 70 % mit Umweltwärme geheizt.

Ich engagiere mich
aus Verantwortung für
meine Kinder und Enkel
für den CO2- Stop und
die Nahwärme.
Stefan

Ökonomisch

Wir müssen weg von
Gas- und Ölheizungen.
Deswegen investiere ich
jetzt in Nahwärme, obwohl
meine Gasheizung
noch fast neu ist. Philipp

Auch Energieeffizienz (also eine bessere Gebäudehülle) ist Bestandteil unseres Konzeptes. Denn erstens ist jede Kilowattstunde Wärme oder Strom, die nicht verbraucht wird, gut für den Klimaschutz. Zweitens: Je weniger Energie die einzelnen Gebäude verbrauchen, um so mehr können an das Netz angeschlossen werden.

Die Genossenschaft lohnt sich auch ökonomisch: Mit Heizöl und Erdgas heizen ist nicht zukunftsfähig. Denn beides sind fossile Brennstoffe, die mit einem stetig ansteigenden CO2-Preis belegt werden. Das wird schon bald sehr teuer! Die Genoss*innen sind vor Energiepreissteigerungen von Heizöl und Erdgas und Erhöhungen des CO2-Preises sicher.
Die Wärmeinfrastruktur ist eine vernünftige Investition, da sie den Wert der Gebäude steigert. Diese Investition muss gemeinsam abgetragen werden. Wenn man die CO2-Preise einbezieht, zahlt man nur wenig mehr, als wenn man sich eine neue Erdgasheizung oder Wärmepumpe für das eigene Haus kauft. 

Die genossenschaftliche Nahwärme ist auch ökonomisch spätestens nach 20 Jahren im Vorteil – wenn wieder eine neue Heizung fällig ist. Die kann man sich dann sparen! Heizungserneuerung, Wartung und Reparatur sind kein Thema mehr.

Gemeinsam
bringt Mehrwert

Die Bewohner*innen der Siedlungen Eichkamp und Heerstraße haben einen engen nachbarschaftlichen Zusammenhalt. Daher wissen sie: Gemeinsam kann man mehr erreichen. Das gilt auch für die Erneuerung der Wärmeversorgung. Die genossenschaftliche Lösung spart deutlich mehr CO2, als wenn nur einzelne sich neue Wärmepumpen oder effizientere Erdgasheizungen zulegen. Selbst wenn mehr als ein Drittel der Haushalte in den nächsten Jahren ihre Heizung erneuern (was sehr optimistisch ist), kann man damit nur etwa ein Drittel CO2 sparen.

Gemeinsam stemmen
wir das tolle nachbarschaftliche
Projekt.
Fossilfrei! Christoph

Gemeinsam für Klimaschutz

Daher macht die Genossenschaft Sinn – für mehr Klimaschutz, für Wertschöpfung im Quartier und für ein wirklich innovatives Energieprojekt. Wenn das Projekt im Eichkamp erfolgreich gestartet wird, kann dann auch die Siedlung Heerstraße in weiteren Bauabschnitten profitieren.

Unabhängig
von Energiekonzernen

Die Genossenschaft wirtschaftet in die eigene Tasche. Wir sparen unnötige Kosten, die externe Betreiber uns auferlegen können, und haben Einfluss auf unsere eigene Wärmezukunft.

Tschüss Erdgas, hallo Nachhaltigkeit!

Die realistische Alternative wäre für die meisten Bewohner*innen des Eichkamps und der Heerstraße eine neue Erdgasheizung. Aber mit Erdgas ist man keinesfalls autark. Die Zukunft der Erdgas-Verteilnetze ist ungewiss – die Klimaziele erfordern auch einen Erdgasausstieg. In 10 Jahren werden die Verteilnetze eventuell stillgelegt. Oder es wird Wasserstoff beigemischt. Wasserstoff ist aber zu teuer und zu ineffizient, um ihn für Gebäudeenergie einzusetzen.

Jetzt oder nie – wir
haben alle Unterstützung
und jetzt können wir der
Natur etwas zurückgeben.
Sandeep

Effizienz

Weniger Energieverbrauch =mehr Umweltwärme

Mittelfristig muss auch die Energieeffizienz der Gebäude im Quartier verbessert werden. Das lohnt sich schon nach wenigen Jahren finanziell. Wir wollen außerdem die genossenschaftliche Wärmeversorgung nach 10 – 15 Jahren ganz überwiegend mit Niedertemperatur betreiben. Dann können wir weitgehend auf die Biomasse verzichten. Dafür ist es aber notwendig, dass die Häuser weniger Wärme brauchen.

Ich bin dabei, weil die
Klimakatastrophe sich
nur durch konkretes
Handeln abmildern lässt.
Sabine

Energieberatung ist fast geschenkt

Seit 2020 wird die Energieberatung sehr gut gefördert: die Eigentümer*innen erhalten 80% Zuschuss. Eine Energieberatung kostet für die Eigentümer*innen jetzt nur noch 325 €.
Wir arbeiten mit zwei Energieberatern zusammen, die für diesen Preis individuelle Sanierungsfahrpläne erstellen.

  1. Sie bekommen den Überblick und, wenn Sie wollen, weitere attraktive Förderung nach dem Bundesprogramm effiziente Wärmenetze.
  2. Sie erhalten einen höheren Zuschuss für den Wärmenetzanschluss, selbst wenn Sie nicht sanieren. Auch wenn man sich nicht anschließt, kann man eine Energieberatung bekommen.

Kontakt

Sabine Drewes

Sanierungsmanagerin Eichkamp/Heerstraße
Email:drewes@energie-eichkamp-heerstrasse.de
Tel.: 0176-57795103

Dr. Ulrich Bogner/Stefan Günther

AK Energie der Siedlervereine Eichkamp und Heerstraße
Email: energie@siedlung-eichkamp.de
Tel.: 030-3017369

Gunnar Thöle

Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Umwelt- und Naturschutzamt
gunnar.thoele@charlottenburg-wilmersdorf.de
Tel.: 030 – 902918870

Ingenieurbüro

DME Consult GmbH Rosenheim

Dietmar Münnich
mail@dme-consult.de
Tel.: 08031 – 581 92 93

Energieberater

Eberhard Weber

mail@energieberatung-weber.de
Tel.: 0170-6811288

Bernd Steinhoff

energieberatung@b-steinhoff .de
Tel.: 0176 4100 2693